Emmerich am Rhein


Die 828 erstmals erwähnte Stadt erhielt ihre Stadtrechte 1233 vom Grafen von Zutphen und Geldern. Die beständige Geldnot der Grafen von Geldern zwingt sie die Stadt an die Grafschaft Kleve zu verpfänden, zu der sie seit 1355 endgültig gehörte. Die Stadt erlebt durch ihre verkehrsgünstige Lage am Rhein, die den Handel begünstigte, und durch ihre Zugehörigkeit zur Hanse ein Blütezeit. Diese endete erst mit der Besetzung durch die Franzosen 1672, die schwere Verwüstungen und Seuchen nach sich zog. Der Abfall der Niederlande vom Heiligen Römischen Reich, der 7jährige Krieg und die französischen Ansprüche auf linksrheinische Gebiete bis 1815 behindern in der ganzen Region die wirtschaftliche Entwicklung.

Eine wirtschaftliche Erholung findet im 19. Jahrhundert statt. Die Ansiedlung von Industrie und der bereits 1856 erfolgte Anschluss an die Bahnstrecke Oberhausen-Arnheim brachten einen enormen Aufschwung.

Der durch die Nazis entfachte 2. Weltkrieg führte Emmerich dann am 7. Oktober 1944 in die Katastrophe. Ein Bombenangriff der Alliierten zerstörte 97 Prozent der Stadt. Dabei wurden auch die Kirchenbücher der St. Aldegundis Gemeinde für die Zeit nach 1831 vernichtet.

Familie ten Haaf


Weiterführende Literatur:
https://www.emmerich.de/de/inhalt/stadtgeschichte/
https://de.wikipedia.org/wiki/Emmerich_am_Rhein