Südwestfalen

Kurköln kaufte im Jahre 1368 dem kinderlosen Grafen von Arnsberg sein Territorium ab und konnte dadurch seine versprengten westfälischen Besitzungen um Soest/Rüthen, Medebach/Brilon und Attendorn/Olpe zu einem großen Territorium vereinigen. Der Erzbischof von Köln trug schon seit 1180 den Titel Herzog von Westfalen und 1368 entstand somit das Herzogtum Westfalen als festes territoriales Gebilde im Heiligen Römischen Reich, dessen Landesherr der Erzbischof von Köln war.

Durch die napoleonischen Kriege kam es zu einer Neuordnung Europas. Das Herzogtum Westfalen fiel 1802 an die mit Frankreich verbündete Landgrafschaft Hessen-Darmstadt als Ausgleich für den Verlust linksrheinischer Gebiete. Nach der Abdankung Napoleons wurde es bereits 1815 durch den Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugesprochen.

Die folgenden Ortschaften in Südwestfalen werden hier vorgestellt.

Oeventrop

Freienohl

Olsberg

Gut Hellern bei Meschede

Rüthen

Westernkotten/Bökenförde

Möhnesee

Bilstein


Weiterführende Literatur:
Seibertz, J. Seibert: Landes- und Rechtsgeschichte des Herzogthums Westfalen, Bd. 1. Arnsberg 1845.