Familie ten Haaf


Bisher ist es nicht gelungen, Vorfahren von Gerhard Wilhelm ten Haaf über seine Großeltern väterlicherseits hinaus zu ermitteln. Sein Vater wurde 1842 geboren und die Geburt taucht nicht in den Kirchenbüchern der Emmericher St. Martini Kirchengemeinde oder anderer Gemeinden aus umliegenden Ortschaften auf. Das legt die Vermutung nahe, dass er in der St. Aldegundiskirche getauft wurde, deren Kirchenbücher für die Zeit nach 1831 im 2. Weltkrieg vernichtet wurden. Die Eheschließung der Eltern ist ebenfalls weder in St. Martini noch in St. Aldegundis vor 1831 beurkundet. Sollten nicht weitere Quellen auftauchen, dürften die Forschungen am Zweig ten Haaf sich äußerst schwierig gestalten. Ein Mitglied der Mailingliste Kleverland darf ich dazu wie folgt zitieren: „Watt fott is, is fott.“

Gerhard Wilhelm ten Haaf (1874-1971) um 1914

Gerhard Wilhelms Frau Gerarda Hendrica Terheerd stammte aus Zevenaar in der niederländischen Provinz Gelderland. Während des 1. Weltkriegs waren die Kinder des Paars bei Verwandten in den neutralen Niederlanden untergekommen, um den Hungerzeiten im Kaiserreich zu entgehen. Nach dem Krieg zog es den gelernten Klempner nach Hüsten bei Arnsberg in Westfalen zur Metallwarenfabrik Wesco, wo er zuletzt als Betriebsleiter tätig war. Nach dem Tod seiner Frau zog er zu seinem jüngsten Sohn nach Bremen, wo ein Artikel in der Bremer Zeitung zu seinem 90. Geburtstag erschien. Er verstarb 1971 in Bremen und wurde in Hüsten beigesetzt.

Mütterlicherseits stammten die Vorfahren allesamt aus den umliegenden Ortschaften Dornick am Rhein, Grieth, Griethausen und Bienen. Die älteste bekannte Familie dieses Zweigs ist das Ehepaar Johannes Schlaggecken und Gretien Brouwers, die vor 1683 in Dornick am Rhein heirateten. Da das Kirchbuch in Bienen erst ab 1755 überliefert ist, kann die Familie Hackvoort dort nicht darüberhinaus verfolgt werden. Ähnliches gilt für die Familie Heuvelmann aus Grieth.