Familie Miese


Der Hof Miese in Freienohl war ein zwei Hufen großes Lehen des Klosters Wedinghausen, das dieses 1483 von einem Hans dey Synige kaufte. Er wurde von der Familie Miese nachweislich seit 1606 bewirtschaftet, als Bernt Ruter gt. Miese den Hof pachtete. Ihm folgte sein Sohn Johann Miese, der auch im Rauchschatzungregister von 1664 erscheint. 1705 wurden in einer Urkunde des Klosters Wedinghausen Heinrich Miese und seine Frau Agnes Tielmans als Pächter erwähnt, genauso wie im Lagerbuch von 1708, das eine detaillierte Auflistung seiner Ländereien, Wiesen und Markenberechtigungen enthält. Darin beschwert sich das Kloster, das die Mieses eine der beiden Hufen unrechtmäßigerweise an die Familie Schwinne verkauft hatten.


Weiterführende Literatur: Wolf, Manfred: Freiheit Freienohl 1272-1975. Meschede 1985.