Waldeck

Die Grafschaft Waldeck entstand um 1180, als eine Linie der Grafen von Schwalenberg sich nach ihrer Burg Waldeck nannte. Den Waldeckern gelang, was den Schwalenbergern verwehrt geblieben war: sie errichteten ein kleines, zusammenhängendes Herrschaftsgebiet, das von weitaus größeren Nachbarn, dem Herzogtum Westfalen, der Landgrafschaft Hessen und dem Fürstbistum Paderborn eingeschlossen war. Im Jahre 1625 fiel die Grafschaft Pyrmont bei Hameln an die Waldecker, bevor sie 1712 vom Kaiser in den erblichen Fürstenstand erhoben wurden. Den territorialen Umwälzungen in Europa im 18. und 19. Jahrhundert konnte sich das kleine Fürstentum entziehen. Die geringe Wirtschaftskraft führte aber 1866 zu einer faktischen Verwaltung durch Preußen bei weiterhin offizieller staatlicher Eigenständigkeit. Erst 1929 wurde Waldeck in die preußische Provinz Hessen-Nassau eingegliedert und ist heute Teil des Landkreises Waldeck-Frankenberg im Land Hessen.

Die folgenden Orstschaften in Waldeck werden hier vorgestellt.

Bergfreiheit


Weiterführende Literatur:
https://de.wikipedia.org/wiki/Waldeck